„Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch große Freude, „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch große Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren.“ (Lk 2,10)

Liebe Gemeindeglieder, Liebe Gemeindeglieder, 
alles beginnt mit der Sehnsucht, dichtete einmal Nelly Sachs. Und ja, ich denke immer ist im Herzen Raum für mehr, für Schöneres, Größeres.Mich fasziniert derweil die Schönheit und Sinnhaftigkeit unseres Kirchenjahres: Sie ist eine wunderbare Meditationsmeisterin. Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, wenn ChristInnen ihrer Verstorbenen gedenken und die Bäume kahl stehen, dann beginnt das Kirchenjahr. Dann, wenn man sich zurückziehen und sprachlos werden könnte über die Vergänglichkeit des Lebens, dann ist Advent. Advent heißt „Ankunft“ – Tage, in denen bereits der Gedanke an Kommendes, die Vorfreude auf die Ankunft Jesu Christi größer werden lassen kann. Alles beginnt mit der Sehnsucht. Das ist des Menschen Größe und Not zugleich. Im Advent ist das vielleicht die Sehnsucht nach Stille, nach Geborgenheit und Liebe. Und die Sache mit der Sehnsucht ist nun die: Wo sie sich erfüllt, da bricht sie noch stärker auf. 
Fing nicht auch die Menschwerdung Gottes mit dieser Sehnsucht nach uns Menschen an?
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat,  Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst. (Jes 9,5).
Die Sehnsucht auf die Begegnung mit unserem Erlöser, sie wächst im Advent.Wir schmücken unsere Häuser und Wohnungen, wir backen und singen Lieder. Und ich glaube, wir tun das mit dem Wunsch, Gott immer mehr zu begegnen, ihm näher zu kommen, besonders bis zur stillen, heiligen Nacht. Bis das alltägliche Treiben dieser besonderen Nacht im Jahr weicht und sich friedliches Staunen einstellt. Bis wir voller Sehnsucht an der Krippe stehen und dieses ganze durchlebte und auch durchlittene Jahr zurückgeben, zu seinen Füßen ablegen. Mögen wir diese Christfesttage als eine Unterbrechung und Neubewertung erleben: Das wichtigste ist bereits getan. Gott wurde Mensch, weil er Sehnsucht nach uns hatte. Wir müssen dem nichts hinzufügen, uns nur von der Sehnsucht leiten lassen.
Ich wünsche uns, dass unsere Sehnsucht damit endet, ihn, unseren Heiland, gefunden zu haben.
Ein gesegnetes und gesundes Christfest wünscht Ihnen
Ihre Pfarrerin Britta Feuersinger

Regenbogengemeinde

Wir sind offen

für Lesben und Schwule in unserer Gemeinde
für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare
für Pfarrerinnen und Pfarrer, die mit ihrer Partnerin/ihrem Partner im Pfarrhaus leben wollen

Für uns ist es selbstverständlich, dass Lesben und Schwule zur Kirchengemeinde gehören. Menschen unterschiedlicher Lebensformen und sexueller Identitäten sind willkommen!“  
Für dieses Anliegen wurde die Initiative Regenbogen gegründet.


 

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