„Schaut hin!“ Mk 6,36„Schaut hin!“ Mk 6,36

Unter diesem Motto fand der (digitale) ökumenische Kirchentag in diesem Jahr statt. Das Zitat „schaut hin“ stammt aus der Wundererzählung der Speisung der 5000. Die Erzählung ist wohl den meisten Menschen bekannt: Jesus ist mit seinen Jüngern am See Genezareth. Eine Menschenmenge hört ihm zu. Am Abend jammerte es Jesus, die Menschen hungrig wegzuschicken. Deshalb weist er seine Jünger an hin zu schauen, wie viel Essen noch da war: Fünf Brote und zwei Fische. Widerwillig teilten sie es unter den 5000 Menschen aus. Doch das Wunder geschieht: Alle werden satt. 
„Schaut hin“ ist der Aufruf Jesu. Schaut hin wie viel ihr habt und teilt es dann. Sharing is caring. Teilen heißt sich kümmern. Und Teilen verändert alle. Die, die etwas hergeben und die, die empfangen. Es ist die Erfahrung, dass es reicht. Wir können äußere Dinge teilen. Und wir können auch aus unserem inneren Mangel heraus teilen: Freud und Leid. Gute Worte teilen, Hilfe verschenken und annehmen. So können wir bis heute Zeugen von Zeichen der Gemeinschaft werden, deren Lebenshunger gestillt wird. 
Die Speisung der 5000 ist eine Geschichte, die uns auf einen Menschen hinweist, der mit seinen Mitmenschen verbunden war. Jesus, der sich vom Mangel der Menschen um ihn herum hat berühren lassen. Der ihnen zu essen gab, als sie hungrig wurden.
Doch Jesus ist mehr als nur ein Brotkönig. Er selber ist das Brot. Menschen, die Ihm begegneten, begegneten durch Ihn Gott selbst. Er gibt den Menschen das was sie brauchen. Und das auch im übertragenen Sinne. 
Denn er ist eben nicht nur derjenige, der die Bäuche füllt, sondern derjenige, der seine Zeit mit all jenen verbringt, die nach ihm fragen.
Von ihm gesehen, angesehen zu werden, das stillt Lebenshunger bis heute. Denn sein Blick schenkt Augenhöhe, Gnade und Liebe.

Herzliche Grüße

Ihre Pfarrerin Britta Feuersinger

 

Regenbogengemeinde

Wir sind offen

für Lesben und Schwule in unserer Gemeinde
für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare
für Pfarrerinnen und Pfarrer, die mit ihrer Partnerin/ihrem Partner im Pfarrhaus leben wollen

Für uns ist es selbstverständlich, dass Lesben und Schwule zur Kirchengemeinde gehören. Menschen unterschiedlicher Lebensformen und sexueller Identitäten sind willkommen!“  
Für dieses Anliegen wurde die Initiative Regenbogen gegründet.


 

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