Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. 1. Mose 9, 16

Manuel Neuer trägt sie, Nivea und Labello wirbt derzeit damit, selbst vor der bayrischen Staatskanzlei hängt sie: Die Regenbogenflagge. Man hat fast den Eindruck, hier entstünde eine neue Zivilreligion. Doch das Zeichen des Regensbogens ist ein biblisches Zeichen: Nach der Sintflutgeschichte, also nachdem Noah mit seinen Tieren und seiner Familie wieder festen Boden unter den Füßen hatte, errichtet Gott dieses Zeichen. Er malt seinen Bogen in die Wolken als Zeichen dafür, dass er sich fortan an einen Bund zwischen Ihm und den Menschen halten wird. Gott erklärt sich sind durch diesen Bund bereit, sich an Regeln zu halten. Und diese Regel lautet, dass Gottes Erhaltungswille für uns Menschen immer größer sein wird als alles andere. Gott macht sich durch den Regenbogen quasi berechenbar: Wir können ihm vertrauen. Wir können uns auf seinen Erhaltungswillen für uns Menschen verlassen. Der Regenbogen erinnert uns daran: Die Welt ist bunt. Auch wenn wir sie uns manchmal einfach schwarz-weiß wünschen, weil das so viel einfacher wäre. 

Der Regenbogen, den Gott als Zeichen gestiftet hat: Er ist ein Symbol für den Bund Gottes mit allen Menschen. Deshalb ist er auch zum Symbol der LGBTQI Bewegung geworden.
Gott ist gut. Wir können ihm vertrauen. Auch wenn wir als Menschen immer wieder Rückschläge erleben und das Leben außer Kontrolle gerät: Sei es durch Neid und Egoismus, Streit und Feindschaft. Oder durch Dinge von außen: Wirtschaftliche Not oder die Bedrohung durch Unwetter, wie wir sie in den letzten Wochen erlebt haben.
Die Sintflutgeschichte ist für mich eine Geschichte gegen die Angst. Ja, die Sturmflut konnte Noahs Vertrauen und Hoffnung auf ein Danach nicht wegspülen. Es ist eine Geschichte, dass das Gute siegt.
Deshalb freue ich mich auch jedes Mal, wenn ich die Regenbogenflagge sehe, die mich an die Zusage Gottes an uns Menschen erinnert: Er ist da und er will uns erhalten.

Möge auch Ihnen der Regenbogen in dieser Sommerzeit oft begegnen und Hoffnung und Zuversicht schenken!

Ihre Pfarrerin Britta Feuersinger

Regenbogengemeinde

Wir sind offen

für Lesben und Schwule in unserer Gemeinde
für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare
für Pfarrerinnen und Pfarrer, die mit ihrer Partnerin/ihrem Partner im Pfarrhaus leben wollen

Für uns ist es selbstverständlich, dass Lesben und Schwule zur Kirchengemeinde gehören. Menschen unterschiedlicher Lebensformen und sexueller Identitäten sind willkommen!“  
Für dieses Anliegen wurde die Initiative Regenbogen gegründet.


 

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